Willkommen auf den Seiten des Auswärtigen Amts

Deutschland und Malawi: Bilaterale Beziehungen

Artikel

Deutschland unterhält seit Februar 1964 eine Vertretung (ab September 1964 eine Botschaft) in Malawi. Im August 2024 besuchte der damalige Staatspräsident Lazarus Chakwera Deutschland. Im April 2023 und Mai 2025 besuchte die damalige malawische Außenministerin Nancy Tembo Deutschland.

Wichtiger Pfeiler der bilateralen Beziehungen ist neben dem politischen Dialog die entwicklungspolitische Zusammenarbeit. Deutschland ist einer der wichtigsten Partner Malawis, das auf dem Entwicklungsindex der Vereinten Nationen Rang 172 von 193 Staaten einnimmt. 70% der ca. 21 Millionen Einwohner des Landes leben unterhalb der Armutsgrenze von 1,90 USD/Tag.

Die deutsche bilaterale Zusammenarbeit konzentriert sich auf die Bekämpfung der Armut, Gesundheit einschließlich Familienplanung, Klimaanpassung, soziale Sicherung und Privatsektorentwicklung im ländlichen Raum. Wichtige Querschnittsthemen sind öffentliches Finanzmanagement und Fragen der Geschlechtergerechtigkeit. Die letzten Regierungsverhandlungen fanden im Dezember 2025 in Bonn statt.

In Malawi gibt es kaum deutsche Direktinvestitionen. Deutschland war 2024 für Malawi viertgrößtes Exportland, Hauptgüter waren Rohtabak und Tee. Malawi bezieht hauptsächlich Elektroartikel, Fahrzeuge und Maschinen aus Deutschland.

Im Bereich Bildung unterstützte Deutschland Malawi bei der Fortbildung von Lehrpersonal, dem Bau von Schulgebäuden und der Sicherung von Schulspeisung, um die erfolgreiche Teilnahme am Grundschulunterricht zu verbessern. An einer Schule in Malawi wird Deutsch als Fremdsprache unterrichtet.

Seit 1968 besteht zwischen Hannover und Blantyre eine Städtepartnerschaft.

Weitere Informationen

Malawi ist Kooperationsland der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. Nähere Informationen hierzu beim Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung:

nach oben